Raunächte

Raunächte Das eine oder andere Blatt, eine verdorrte Ranke, eine Feder, hält sich noch fest an Winterzäunen. Bald wird es von der Zeit zerrieben. Ich schaue zu, werde still und übe das Loslassen, Tag für Tag, Nacht für Nacht…..

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3 Gedanken zu “Raunächte

  1. Liebe Marie, was für ein feines Gespinst!!! Gerade komme ich von Gerda, ihr Beitrag von heute erinnerte mich an das Buch von Cambra Skadé: „Verwurzelt fliegen“, nun denke ich wieder daran, dein Gespinst erinnert mich an die feinen Rhizome, die wir meistens nicht sehen, da sie im Erdreich sind und Verbindungen, weit über den eigenen Standort hinaus, schaffen. Die Feder ist die Erinnerung ans „fliegen“ – ich fühle mich dir sehr verbunden.
    Herzliche Grüße
    Ulli

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  2. Du hast es genau getroffen…. es wächst nahezu unsichtbar, nach Innen, nach außen…so vergänglich…und doch wird daraus wieder neues Leben entstehen….das nenne ich heilig. Ich drücke dich. Marie, die sich sehr freuen würde, dich am letzten Maiwochenende in Köln zu begrüßen.

    Gefällt 1 Person

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