Bretagne

Bretagne Wo fange ich an, wo höre ich auf? Vier Wochen lang bereiste ich die Bretagne. Angefangen in Honfleur beherbergte uns unser kleiner Wohnwagen. Jetzt nach beinahe einer Woche denke ich fast, ich habe das alles geträumt. Die Sonnenuntergänge am Meer.Die beeindruckenden Granite RoseDer Gr 34, dieser wunderbare Wanderweg, der rund um die Küste führt. Und immer der Blick aufs Meer mit Buchten, ganz für uns allein.Steine, Steine, Steine…..süchtig machendes Sammeln.Und dann die Menhire bei Carnac. Da kann man nur still werden vor Ehrfurcht.Ebenso die Grabmäler in den Wäldern, unspektakulär und vom Massentourismus verschont.Vom guten Essen, den Märkten ganz zu schweigen. Farben, Formen, Pflanzen. Hortensien, Seidenklee, der sich über die Moose spinnt.Es versteht sich von selbst, das diese Zauberlandschaft sich in mir einnistet. Am Abend wird geschnippelt. Mehrere Lagen übereinandergelegt versuche ich die Muster in Sand und auf Felsgestein nachzuspüren. Das Leben am Meer, das Kommen und Gehen der Gezeiten haben mich ruhig gemacht. Kein Internet, keine Nachrichten und das einfache Leben auf engstem Raum tun der Seele gut. Es wirkt nach und ich bin dankbar.

21 Gedanken zu “Bretagne

    1. Danke Gerda, ach es war so schön und weil ich ja auf kleinem Raum arbeitete, kam mir die Idee mit dem Übereinanderlegen. Das gefällt mir selbst sehr. Es bekommt einfach mehr Tiefe. Nun tauche ich langsam wieder in das Leben hier ein. Ganz liebe Grüße, Marie

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  1. Und wie ich die Bretagne mag. Ich war zweimal in diesem wunderbaren Landstrich. Eine Reise führte über Paris auch nach Honfleur-Normandie in die Bretagne. Wir besuchten einmal auch die die Île d‘ Ousseant und bei der anderen Reise die Île de Bréhat. Diese Reisen machten wir anfangs der Neunziger Jahre. Liebe Grüsse Ernst

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  2. Oh, liebste Marie, wie schön, du warst in der Bretagne, wie wunderbar! Ich meine sogar eine Stelle erkannt zu haben an der ich auch einmal gewesen bin, ist ja noch nicht sooo lange her und gerne würde ich noch einmal dorthin, die Bretagne hat so viele zauberhafte Gesichter, so nette Menschen und so viele Wunder, ja, bei denen man nur still und ehrfürchtig werden kann und wird. Wenn du bei mir in die Sucmaschine Bretagne eingibst findest du mehrere Beiträge.
    Deine Kunstwereke sind wieder ein Traum.
    Ganz liebe Grüße
    Ulli

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  3. Liebe Ulli, tatsächlich habe ich oft an dich gedacht auf der Reise. Beim Steinesammeln etwa, oder in der Chapelle de Tremalo bei Pont Aven, wo Gaughuin das Kreuz malte, bei den Menhiren und überhaupt. Du warst ein bisschen dabei. Es ist unbedingt eine Reise wert. Ich schwelge noch immer und werde nicht müde, die Mitbringsel vom Strand zu betrachten und zu verarbeiten. Es war so inspirierend und ich mag auch jetzt, eine Woche nach der Ankunft noch gar nicht so sehr unter Menschen. Vielleicht kannst du ja auch wieder einmal dort hin. Ich umarme dich und hoffe es geht dir gut. Marie

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    1. Das freut mich nun aber sehr, liebe Marie, dass ich so bei und mir dir sein darf, Herzensdank dafür!
      Bin grad ganz berührt …
      Ich bin übrigens ab Ende November bis kurz vor Weihnachten wieder in der Bonner Gegend, dann treffen wir uns einmal wieder, nicht wahr?!
      Nochmals Herzensgrüsse an dich, Ulli

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  4. Ganz feine Impressionen, die ahnen lassen, wie es dir dort erging. Gewiss eine ganz spannende Gegend, ich stelle es mir imposant vor.
    Deine Inspirationen hast du bereits toll umgesetzt. So viel Ruhe in den Arbeiten – wunderbar! Möge es weiter nachwirken und dir die Ausdrucksmöglichkeiten schenken, die du darin finden magst!

    Liebe grüße,
    Syntaxia

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  5. Liebe Marie,  ich habe mich begeistert an den tollen Bretagne-Fotos und den Texten. Das kann ich gut nachvollziehen, daß das eine phantastische Reie für Euch war. Es hat  einige Erinnerungen in mir geweckt. Die Bretagne ist wirklich ein Traum! Sonntag sah ich mir den Film über die Bretagne an. An vielen Orten seid Ihr gewesen. Was für Erlebnisse!

    Es hat eine Weile gedauert bis ich mich in die momentane Krankensituation mit der Ernährungsumstellung reingefunden hatte. Schmerzen sind noch präsent, oft beim Arzt, eine große körperliche Schwäche ist vorhanden. Viel las ich im Internet nach was diese Erkrankung für mich bedeutet.  Ich koche mir wunderbare Brühen aus vielen verschiedenen Gemüsen und trinke jeden Tag einen halben Liter, köstlich.

    Mental bin ich guter Dinge und  tue alles dafür, damit nicht operiert werden muß. Es wird dauern, ich gebe mich allem hin und gehe Schritt für Schritt den langsamen Weg zur Genesung. Ich warte noch auf Ergebnisse. Danach rufe ich Euch an, um den Stand zu berichten. Macht Euch keine Sorgen.  Du und Lothar seid Ihr beiden herzlich umarmt und gegrüßt, Eure Olivia.

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