Danke

Dankewill ich an dieser Stelle sagen,

Dafür, das ich in der Burg Denklingen ausstellen dürfte

Für die vielen „Augenblicke“

Für das Lächeln auf den Gesichtern

Für die Begegnungen

Mit der alten Dame etwa, mit der ich gemeinsam „Die wachsenden Ringe“ rezitiert habe, und wir beide an der Stelle, „bin ich ein Falke, oder ein Sturm, oder ein großer Gesang“ feuchte Augen bekamen,

Für den Lichtanfall, am Morgen von Ost, am Mittag von Süd ….usw.

Für die Hilfe von meinem Mann,

Vor Allem für die Hilfe meines Mannes.

Für die vielen Freunde, die kamen und die guten Wünsche derer, die nicht kommen konnten,

Dafür, das nun an den Wänden mir fremder Menschen Scherenschnitte hängen,

Für das gemeinsame Lachen

Für Carola die Kalligraphie-Künstlerin, die so bezaubernd einen Ausschnitt aus Winnie Puh vortrug. (Die Geschichte, wo Ferkel eine Spur entdeckt und vermutet, das sie einen Wuschel aufgespürt hat). Für die ernsten Gespräche und für das Lachen

Für den Kuchen und den Linsensalat

Für eine Leserin meines Blogs, mit der mich sofort etwas verband.

Danke, danke danke …….

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Hab mein Wagen vollgeladen…

Hab mein Wagen voll geladen…….voll mit ….nein nicht mit alten Frauen, Männern oder Mädchen, die dann singend durchs Städtchen ziehen. Das Auto ist pickepacke voll mit PAPIER . Morgen werde ich alles in die Burg bringen und am Wochenende kommen dann hoffentlich gaaanz viele Besucher. Die letzten Wochen standen ganz im Zeichen der Vorbereitung und in den Nächten suchten mich Gespenster heim. Ganze Geschwader von Zensoren, die mir das Leben schwer machten.

Nun sollen die Dinge ihren Lauf nehmen. Ich freue mich auf das Zusammentreffen mit Christiane Roth, durch die ich zu der Ausstellung kam http://www.filzkunstwerk.de und auf Brigitta http://www.ahornblatt-naturfloristik.de. und auf alle Anderen. Das Wetter spielt vermutlich mit. Ich darf im Trauzimmer ausstellen.

Wer immer kommen mag, ist herzlich eingeladen. Es gibt selbstgebackene Kuchen und feine Salate….. oh, ich muss ja noch die Linsen kochen….. also, noch Listen schreiben und kochen. Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht. Ich werde berichten….

Sorry, wenn die Bildqualität nicht so hervorragend ist.

Klein aber fein

Klein aber fein…mein neues Atelier. Groß genug und nicht, wie der alte Raum, unterm Dach, mit schrägen Wänden. Die Freude darüber ist groß. Es ist still, hell und warm dort und an den Wänden wuchert so manches Gewächs. Hier die wilde Karde, die ich als kleine Zeichnung in meinen Mappen fand. und die jetzt kopfüber ganz groß rausgekommen ist.oder der Frauenmantel….immer wieder der Frauenmantel und dann – ebenfalls um ein Vielfaches gewachsen – der wilde Mohn.

Die kleinen Dinge

Die kleinen Dinge….sind es, die mich derzeit bewegen. Vielleicht macht der Verzicht auf feste Nahrung dünnhäutig. Seit gestern faste ich. Schon vorher habe ich auf Vieles verzichtet. Auf das Glas Wein am Abend. Auf Zucker, zuletzt auch auf Kaffee. Nun begnüge ich mich mit Tee, Wasser und Gemüsebrühe. Ich friere schnell, aber dafür gibt es ja meine Wärmflasche und dicke Socken, Alles da. Und das Wissen, das ich es mir selbst ausgesucht habe. Keine äußeren Umstände zwingen mich dazu.

Mein Mann macht mit. Das ist sehr hilfreich und wir können lachen und grummeln zusammen.

Es ist Morgen, die Vögel singen und alles beginnt neu. Die Müllmänner sind schon unterwegs und bringen alles fort, was wir weggeworfen haben. Auch das ist Glück.

Der Frühling ist nicht aufzuhalten.

Alltag

Alltagauf Anregung von Ulli, bin ich nun bereit, aus dem Nähkästchen zu plaudern und Gegenstände, die ich nahezu täglich benutze, zu zeigen. Mein Nähkästchen gehört dazu. Ich bekam es vor Jahren von einer alten Dame geschenkt. Ich frage mich, woher der Ausdruck:“aus dem Nähkästchen Plaudern“ kommt. Kann mir das jemand sagen?

Unbedingt zu meinem Leben gehört mein kostbarer Suppentopf, mein Sohn hat ihn mir geschenkt. Ich selber hätte mir niemals so ein teures Teil gegönnt. Was wäre mein Leben ohne Suppen? Hier die köstliche Pastinaken-Suppe ist ein Mitbringsel zur Geburtstagsfeier an eine Freundin. Suppen sind mehr als ein warmes Essen, Suppen sind Balsam für Leib und Seele. Wenn ich nicht die richtigen Worte finde, um jemanden zu trösten, dann frage ich: soll ich dir eine Suppe kochen? Noch nie hat jemand abgelehnt. Manchmal stelle ich sie auch ungefragt vor die Tür. Zum Beispiel, als mein Sohn von einer großen Reise nach Vietnam zurück kam, er sagte später, dass sie noch vor dem Auspacken der Koffer verputzt wurde.

Und nun zu den unverzichtbaren Sachen aus meinem Alltag.Nicht nur jetzt, wo mich ein Schnupfen plagt, ist die Wärmeflasche mein wichtiger Begleiter. Mein Mann spottet, wenn ich mit ihr durch die Wohnung wandere, sie von dem Rücken auf den Bauch und wieder zurück schiebe. Er sagt, hast du wieder deinen Geliebten bei dir? Dann antworte ich, keine Sorge, er ist ne alte Flasche.

Und dann die Taschentücher sie sind aus meinem Alltag, leider nicht weg zu denken ebenso wie Zitrone und Ingwer, die Teekanne, meine Lieblingstasse, das Rotlicht und Honig. Jeder Tag beginnt mit einer Tasse mit heißem Wasser mit Honig, Zitrone und frisch geriebenem Ingwer. Die gebrauchte Kaffefiltertüte wollte ich vor dem Fotografieren wegräumen, aber dann schob ich sie zurück ins Bild, sie gehört ja dazu. Mit der habe ich noch was vor.

Weiß

Weiß……ist es draußen. Und still. Der Schnee deckt alles zu. Es inspirierte mich dazu dieses Rindenstück (ich fand vor etlichen Monaten drei komplett erhaltene Exemplare im Wald) weiß anzustreichen und dann habe ich einfach ein zartes Etwas samt einer winzigen Lichterkette, hineingestopft. Eine kleine „Erleuchtung“.

Klein

Kleinaber fein. Beim Räumen fand ich in einer kleinen Schachtel diese Schätze. Überbleibsel von irgendeinem Sommer. nun habe ich es doppelt konserviert. Eingemacht, sozusagen.

Kleine Atempausen

Kleine Atempausen Derzeit zwingt mich das Leben loszulassen. Neben menschlichen Verlusten, muss ich mein Atelier räumen, ein Neues ist nicht in Sicht. Also stellt sich die Frage, was kann bleiben, was muss weg. Nicht einfach. Vieles wird verschenkt, unters Bett geschoben, woanders untergestellt oder findet den Weg in die Tonne. Zwischendurch gönne ich mir kleine kreative Auszeiten. Wie diesen Fetzen eines Spitzendeckchens, kleine Laternenund da mir das Märchen vom Aschenputtel momentan im Kopf herumspukt, das Kleidchen, von einer wohlwollenden Fee hergezaubert