Wenig

Wenig

Wenig Gepäck habe ich mitgenommen auf die Insel. Mein Scherchen ist natürlich dabei und Arbeitsmaterial wächst täglich nach.
Und dann dieses kostbare Buch…. Balsam für die Seele. Am Nachmittag ein Tee im winzigen Tässchen, ein Sahnewulkje, Kandis. Mehr brauche ich nicht.

Spiekeroog

Spiekeroog

Zum dritten Mal auf dieser Insel.
Hier hat alles seine Ordnung und seinen Platz
Den Strand haben wir für uns allein
Im Nachbargarten blüht die Zaubernuss
Tee und Kluntjes zur Begrüßung…… was will ich mehr…. da ist es gar nicht schwer, wenn ich nebenbei ein weiteres Jahrzehnt älter werde. Welch ein Geschenk.

….und jetzt noch etwas Unerfreuliches. Momentan ärgert mich WordPress. Ich kann keine Blogs mehr kommentieren . Ich habe noch nicht herausgefunden, woran das liegt. Jedenfalls freue ich mich über jeden Kommentar und die Wertschätzung. Ich verfolge mit Interesse eure Blogs ich und vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, wie ich das hinbekomme. Vielen Dank

Eine Stadt

Eine Stadt

Ohne Frage, diese Skizze habe ich in irgendeiner Stadt gemacht. Nur wo war das? Ich habe es nicht dazugeschrieben. Vielleicht kann mir jemand helfen.

Raunächte

Raunächte

Schlaflos, nun brennt die Kerze auf der Fensterbank für den plötzlich erkrankten Nachbarn. Für seine Frau, die an seinem Bett ausharrt.
Diese Dame schuf ich vor ein paar Jahren. Eine liebe Frau vom Bodensee hatte sie gekauft und mir das Foto dieser Tage geschickt. Sie sagte damals beim Kauf, sie erkenne sich wieder in dem Bildnis. Ich weiß noch, was mich damals bewegte, als ich es schuf. Es war eine ähnliche Stimmung wie derzeit

Ich stehe am nächtlichen Fenster, halte einen kurzen Plausch mit der Zeitungsfrau, die zu so früher Stunde schon unterwegs ist. So kann ich ihr persönliches eine Kleinigkeit schenken. Auch sie geht zu nächtlicher Stunde von Haus zu Haus. Ein Hund mit leuchtenden Halsband beschützt sie.

So fühle ich mich verbunden mit der Freundin vom Bodensee, der Nachbarin, der Zeitungsbotin … eine seltsame Magie … ich schicke Wünsche in den Nachthimmel.

Licht

Licht

Seit nunmehr zwei Wochen brennt Tag und Nacht ein Licht auf meiner Fensterbank. Für die kleine Enkelin, die in unser Leben gekommen ist, eine kranke Freundin, die Mutter einer Freundin, die ins Krankenhaus gekommen ist, weil sie sich infiziert hat und die das erste Mal nicht mit der Familie Weihnachten feiern kann. Für eine Verwandte, die eine seltsame Wandlung vollzogen hat. Gegen die Spaltung und das Trennende in dieser unsäglichen Zeit. Für Alle, in deren Herzen es dunkel ist.

Wunschbaum

Wunschbaum

„Leben wie ein Baum, einzeln und frei, doch brüderlich wie ein Wald. Das ist unsere Sehnsucht“ (Nazim Hikmet)

Der etwas andere Weihnachtsbaum

„Mitten im kalten Winter…“

„Mitten im kalten Winter….wohl zu der halben Nacht…..“

Wurde ein Kind geboren. Hannah, ein kleines, zartes Wunder. Komplett und wunderschön. Und die Oma flippt ein wenig aus vor Glück. In den Stunden des bangen Wartens musste eine Butterbrotstüte herhalten und es wurde ein Hemdchen „gewebt“

Sammelsurium

Sammelsurium

Ich habe einen Faible für alte Schubladen und Kistchen und Freundinnen, die mich damit versorgen. Es macht mir eine unglaubliche Freude in meinem Fundus aus Fundstücken zu kramen und sie dann in die Schubladen zu packen. Ich krieche förmlich hinein. In dem kleinen selbstgebastelten
Körbchen finden sich winzige Holzstückchen aus der Bretagne… vom Meer angespült und ich frage mich, woher sie kommen…. von welchem Baum. Die Suppenterrine erzählt eine andere Geschichte….. dem Urwunsch nach etwas Warmen, Tröstlichen. Das kleine Körbchen oben rechts, in dem winzige Muscheln aus der Bretagne liegen, habe ich neulich in der Lüneburger Heide aus Werbematerial einer Zeitung gerollt und vernäht. Und die Vogelmiere unten, umwickelt von einem Rest flauschiger Wolle, dessen Pullover es schon lange nicht mehr gibt und den ich so geliebt habe. Die kleine „Gebetsmühle“ stellte ich neulich schon vor. Alte Bilder…. zerschnitten…
…und es geht weiter… ein rostiges Stück … irgendwann auf einer Fahrradtour am Rhein gefunden und unter dem schon lange nicht mehr erstaunten, aber durchaus kritischen, Blick meines Mannes in der Tasche verstaut.. Ein altes Buch einer Freundin als „Tapete“ und das Geflecht erklärt sich von selbst.
Der Deckel einer Mikadokiste…. bin da mal weg… abgetaucht ins Schubladendenken der anderen Art…