Mödlareuth

Mödlareuth auf der Rückreise aus dem Osten Deutschlands, kamen wir „nicht“ an diesem Ort vorbei. Ein ehemaliger Deutsch-deutscher Grenzort.  Ein Stück Mauer ist erhalten. Eine Mauer, die Nachbarn, Geschwister, Freunde mit einem Schlag trennte. Hier ein paar Bilder, die ich in der Austellung ablichteteein Dokumentarfilm aus dieser unsäglichen Zeit nimmt einem den Atembeim Durchstreifen des Dorfes schnattern hüben wie drüben Gänse, krähen Hähne. Ein unschuldiger Bach würde zweigeteilt. Und immer wieder Maschendraht und Mauerwerk. Trotz brütender Hitze schaudert es uns. Wieder zuhause griff ich zur Schere…. immer wieder sah ich den Draht vor mir….

Von Dichtern und Musen

Von Dichtern und Musenein feiner Musentempel im Gutshof Tifurt, wo sich alles was Rang und Namen hatte einfandkein Geringerer als Schiller, dessen Büste ich in der berühmten Amalienbibliothek bewundern dürftedieser Herr hat mir besonders gefallenach und diese Beiden. Von Goethes Frau gibt es keine Büste dort und auch sonst nirgendwo ein Abbild. Nichtmal bei der Beerdigung dieser Dame war der große Meister anwesend….was mich nachdenklich stimmt. Tags zuvor waren wir auf dem Kickelhahn in Ilmenauwo ich in Goethes Waldhäuschen weilen dürfte und wo er dieses Gedicht an die Wand schriebund damit Schluss für heute

Weimar

Weimares könnte auch Rom sein, oder eine toskanische Stadt. Flanieren in Gärten und Cafés.schmökern in Büchern, erstanden in einem Antiquariat (Ernst Wiechert und Gertrude Stein) . Und immer auf den Spuren von Goethehier sein Gartenhaus, in dessen Garten es sich zwischen Obstbäumen herrlich schlummern läßt. Viel Vergangenheit, auch Dunkle…. ein Balkon, von dem aus der große Diktator seine Reden vor begeistertem Volk mit hochgerissenem Arm hielt und in dem in der Jetztzeit Udo Lindenberg residiert. Vorher hat er alle Ecken mit Alkohol, dem er selber entsagt, gereinigt.  Dieser kleine Engel, den ich auf einer Grabstätte fand……  und vieles mehr, das an die Endlichkeit erinnert… heute geht’s nach Erfurt.

Gloriosa

Gloriosaheißt die kleine Schönheit….. die Frau unseres „Imkers“ hat sie uns geschenkt. …….  Also Honig und nun auch noch eine Reise. Zwei Wochen im Land der Dichter und Denker. Weimar, Erfurt…usw. Wollen hoffen, dass ein wenig von dem geistigen Erbe auf mich herabrieselt. Also, Koffer packen und weg….. so isses….

Traumkleid 

Traumkleid ….nun hängt es da. Einige Wochen habe ich daran gearbeitet. Viele Emotionen hängen daran.  Ich habe es für meine Zwillingsschwester „geschneidert“ , die sich während der Geburt verabschiedet hat.   Ob es ihr gefallen hätte? 

Licht

Lichtmanchmal….ganz früh am Morgen,  blinzelt die Sonne durch den Wald und malt Muster an die Wand. Dann muss ich ganz schnell meinen Cola-PEN holen und den Lichtflecken nachjagen, denn schon im nächsten Augenblick sind sie wieder verschwunden.  So ist das eben. Das Schneiden dauert dann etwas länger. 

Ein jegliches hat seine Zeit

Ein jegliches hat seine ZeitIMG_5781Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden, hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen hat seine Zeit;  töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit; lachen hat seine Zeit,tanzen hat seine Zeit; Steine wegwerfen hat seine Zeit …….

 

(Auszug auf „Der Prediger Salomo – Kohelet)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Parallelwelt

Parallelweltwährend in Hamburg der Mopp wütete, schlenderte ich mit zwei Freundinnen durch Maastricht. Alles ganz friedlichund so viel Beschauliches.  Die Stadt rüstet sich für das Konzert von André Rieu, der Sohn der Stadt, der am Abend auftreten wird. Und die Queen winkt beharrlich. ( unten im Schaufenster) Kaffee trinken, schwätzen, Stoffe auf dem Markt kaufen,den ich unbedingt in diesem Lesesaal ablichten musste.   Auf dem Heimweg Lachen, bis der Bauch weh tut….