Tausend Blumen

Tausend Blumennoch immer habe ich nicht alle Namen gesammelt (und gebündelt) ..noch arbeite ich daran. Die Birkenreiser lagen direkt vor der Wohnwagentür im Vinschgau. Zuhause angekommen habe ich noch immer den Duft nach Waldboden, nach Kiefern und Heu in der Nase. Die Wanderungen gehen im Kopf weiter. Waalwege, der Aufstieg nach Stilfs….. ein Aufeinhalt in Meran, Besuch im Schnalztal bei Petra im Oberniederhof …. das alles trage ich im Herzen und bin noch voll davon…. und dann gib’s noch Vierbeiner, denen ich tief in die Augen schaute

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Vinschgau

Vinschgau ein kleines Paradies, fast, sieht man ab von Traktoren, die mit Gift im Hänger ihre Kreise durch die Apfelplantagen ziehen. Aber sobald man ein wenig höher kommt, hört man nichts als Vogelgezwitscher. Den Kuckuck, der mich an Kindertage erinnert. Ich kann mich nicht satt sehen an der Blumenvielfalt. Die Kirche steht im Dorf und eine blecherne Glocke ruft, oder mahnt. Ich bete die Namen der Blumen herunter. Schlüsselblume, Küchenschelle, Alpenwinde, Natternkopf, Wiesensalbei, Rotklee, Kleiner Klappertopf, Lungenkraut, Kuckucksnelke…und und undAch ja, dann fand ich noch diese feine Madonna, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Weniger

WenigerDas „Weniger“ ist und bleibt mein Thema. Und immer hat man zu viel von Allem. Volle Schubladen ….. auch die im Kopf…. ! Aber ich gebe nicht auf und arbeite weiter daran. Und sei es mit der winzigen Schere. Steter Tropfen höhlt den Stein. Und nun bin ich erstmal weg. Eine erste Tour mit dem kleinen Wohnwagen. Südtirol ist angepeilt…. mal sehen, ob wir soweit kommen. Es gibt so viele schöne Ziele…. aber auch da sage ich mir….. weniger Ziele. (Sagte schon der große Günter Eich)

Das Glück

Das Glückist ein fragiles Ding. Manchmal verflüchtigt es sich…. und dann muss man danach suchen. Dann wieder lugt es hervor. Diesen Augenblick habe ich „abgepasst“ und habe ein Haus daraus gebaut. Zugegeben, eine windschiefe Angelegenheit…. aber so ist es eben.

PurPur

PurPurDas letzte Wochenende klingt noch nach. Eine wunderbare Erfahrung. Ich bin glücklich, dass ich teilnehmen konnte an dieser Gruppenaustellung in der Gärtnerei Blütenreich am Rande von Aachen. Schon der Name sprach mich an. Der purpurrote Teppich führte durch alle Räume. Ich durfte in der Orangerie ausstellen.ein lichtdurchfluteterer Raum, der meinen Arbeiten zugute kam. Licht und Schatten gehören zusammen, damit verrate ich kein Geheimnis. Also gab es einen Wermutstropfen. Diese beiden Seidenschals mit den Quadraten wurden zerstört . Niemand hatte bedacht, dass sich die Aufhängung am Abend bewegt. Und so wickelte sich das Werk auf. Zunächst ein Schock, aber ich bin darüber hinweg. Ich wurde entschädigt durch so viele wohlwollende Begegnungen. Nicht nur den vielen Freunden die kamen bin ich dankbar. Spontane Gespräche, die sich entspannen und dann das Leuchten in den Augen der Besucher zu sehen, das große Erstaunen und die Fragen, die mir gestellt wurden…. ach ich zehre noch immer davon. Am Sonntag dann die Überraschung. Christiane Roth, deren Buch ich gestaltet hatte stand vor mir in Begleitung von drei anderen Künstlerinnen. Wir kannten uns nur durch zwei Mails und als sie jetzt strahlend vor mir stand, war die Freude groß. Immerhin hatte sie mindestens hundert Kilometer zurückgelegt für diesen Besuch, nur um meine Arbeiten anzuschauen. Sie brachte mir ein neues, zauberhaftes Buch mit und bat mich, dies nach Lust und Laune zu gestalten und es ihr dann für eine Ausstellung nutzen möchte. Schaut selber .Erwähnen muss ich unbedingt, das noch neunzehn andere Künstler und Kunsthandwerker anwesend waren. (Könnt ihr googeln unter PurPur Aachen 2018, wenn ihr möchtet). In meiner unmittelbaren Nähe Angelika Jansen, die Keramikkünstlerin. Ihre Werke haben einen tiefen Eindruck hinterlassen. Auch die Weberin Waltraud Münzhuber aus München mit ihren Webarbeiten (sie verarbeitet Mülltüten zu schicken Designertaschen). Die Schmuckdesignerin Simone Drechsel, die mir wertvolle Tipps gab. Ich weiß nicht wo ich anfangen und wo aufhören mit dem Danke sagen. Mein Mann stand mir drei Tage mit Rat und Tat zur Seite und war mein Chauffeur. Freunde halfen beim Abbau. Den Menschen, die stolz mit einem meiner Arbeiten davonzogen. Nicht zuletzt einer lieben Freundin, deren selbstgemachte Kette, die sie mir zu meinem Geburtstag geschenkt hatte, und die große Aufmerksamkeit auf sich zog.Damit will ich nun enden. PurPur….was für ein Geschenk.

Durchblick

Durchblick ist mir abhanden gekommen, aber dann kleine Lichtblicke………………………………………. (Heute steht das große Packen an) Samstag und Sonntag geht’s nach Aachen zur Gruppenausstellung. Besucher herzlich willkommen. Titel der Ausstellung: PurPur Aachen 2018. Google gibt nähere Auskünfte… Drückt die Daumen, dass es fein wird…

Wandmalereien

Wandmalereien ….. an denen ich nicht vorbeischauen könnte in den Kellergewölben des Lichtmuseums in Unna. Es mag aber Menschen geben, die würden sagen, das waren doch nur abgeblätterte, farbbeschmutzte Wände. Ich liebe diese Zufallsfunde.

Lichtmuseum in Unna

Lichtmuseum in Unna stand gestern auf dem Programm. Zugegeben, das Wetter war nicht dazu gemacht in kalte Kellergewölbe hinabzusteigen, aber der „Abstieg“ lohnte sich. Dieses Museum, mitten im beschaulichen Städtchen Unna, kann man nicht ohne Weiteres betreten. Es bedarf immer einer Führung, denn der Gang durch die Kellergewölbe der ehemaligen Brauerei bedarf besonderer Achtsamkeit und Aufsicht. Man betritt eine andere Welt. Gewissermaßen die Unterwelt. Nur Licht und Schatten. Leuchtelementeschaut selber.