Ausstellung

Ausstellung

Endlich ist es wieder einmal so weit. Die erste und wohl einzige Ausstellung in diesem Jahr. Ich freu mich auf Verl. Vor drei Jahren war ich schon einmal dort. In einer Zimmerei ausstellen zu können, hat einen besonderen Reiz. Und beim Packen habe ich so nebenbei noch etwas zusammengefügt, was schon lange aufeinander gewartet hat. Mein Fundholz vom Rhein hat eine neue Daseinsform gefunden.

Sonntäglicher Gartenrundgang

Sonntäglicher Gartenrundgang

Wo fange ich an, wo höre ich auf
Verdorrtes und Blühendes
Leckeres
Und Glänzendes
Treues …. es blüht nun monatelang
Etwas was hoch hinaus will
Und immer will mein Schuh mit aufs Bild
So hübsch, der Kerbel
Vertrocknete Kornblumen als Versteck für die Ohrenkneifer (warum sie so heißen ist mir ein Rätsel, mich hat noch keiner gekniffen)
Die Blauraute leuchtet (wenn auch im Gegenlicht nicht so erkennbar)
Und dann regnet es noch rote Rosen…. was will ich mehr?

Schönes Vergehen

Schönes Vergehen

Im Frühsommer lieferten sich der Wein und die Sonnenblume einen Wettlauf. Beide wollten hoch hinaus. Der Wein wächst noch immer, die Sonnenblume neigt sich schon in Richtung Erde, aber Eines haben Sie gemeinsam.
….ein schönes Vergehen…

Abschied

Abschied

An Tagen wie diesen, wo es heißt „Abschied“ nehmen, sind es die kleinen Augenblicke, die aus der Trauer heraushelfen.
Die Verlässlichkeit der Wegwarte, die ihrem Namen alle Ehre macht und meinen Weg säumt.
Oder die Hagebutten, so wunderbar rot.
Oder einfach das Spiel von Licht und Schatten…… ja Licht und Schatten

Altweibersommer

….. gib noch zwei südlichere Tage……

Seit Tagen schwirrt mir dieser Satz aus dem wunderschönen Rilkegedicht durch den Kopf. Und so entstand dieses buntgetupfte Geranke.

….und in der Sonnenblume schwebt es federleicht.
In diese zarten Papiere waren die Brötchen (der Proviant der letzten Reise) gewickelt….

Gegen die Furcht

Gegen die Furcht

Fürchte dich nicht

Die Rose sagt:

Fürchte dich nicht

meine Blätter sind heute

ganz stabil

Kein Windstoß wird mich

vor deinen Augen entblößen.

Der Baum

atmet Vertrauen

und will daß ich mich anlehne.

Er sei bestimmt

nicht angehackt.

Das Vogelei

auf der Astgabel

hält das Versprechen

der kleinen weißen Balance.

Es ruht stille im Wind

bis den bangen Augen im Dotter

ein Federbalg wächst,

der auf den Zweig fliegt

und singt.

Hilde Domin

Wurzeln

Wurzeln

……haben es mir angetan. Sie führen zwar lange ein Schattendasein, aber bei Lichte betrachtet eröffnet sich ein ganzer Kosmos, ich werde nicht müde, sie zu betrachten.
….und auszuschneiden….. demnächst sogar in Vergrößerung.

Giuseppe

Giuseppe

….. ist gestorben. Sein kleines Café verwaist und nie mehr stellt er mir mit seinem verschmitzten Lächeln und einem Augenzwinkern den weltbesten Cappuccino hin. Sein Herz wollte nicht mehr. Sein Wunsch noch einmal nach Sizilien zu gehen blieb ihm verwehrt. Jetzt hat er sich auf den Weg gemacht ins Land, wo die Orangenblüten duften. Er lässt uns traurig zurück …..

Kleine Hingucker

Kleine Hingucker

Gestern habe ich seit langem wieder einmal eine große Runde gedreht. Es war Genuss pur und es gab so viel zu entdecken
Diese kleinen Wunderwerke
Ein Baum mit Sommersprossen
Verwurzelungen und die einzige Möglichkeit weit und breit, den Bach trockenen Fußes zu überqueren
Ausnahmsweise mal hübscher Abfall
Und da hat sich jemand einen Spaß erlaubt
Ich habe mich lange gesträubt, diese Ballen schön zu finden…. die Krähe sieht das anders und auch ich söhne mich langsam aus damit
Und dann noch dieses Tröstliche….aus einem alten Baumstumpf treiben neue Bäume. Ich werde wohl nicht mehr erleben, dass sie große stattliche Exemplare werden, aber ich werde sie wieder und wieder besuchen und Ihnen gut zusprechen.

Genug für Heute jetzt muss ich meine diversen Mitbringsel „verarbeiten“