Andalusien

Andalusien Eine Rundreise Es fehlen mir noch immer die Worte, für das, was ich dort zu sehen bekam. Vielleicht komme ich später dazu, zunächst einmal will ich nur Bilder zeigen.

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Im Wasser stehen …

Im Wasser stehen……und schreien vor Durst.

Wie oft geschieht uns das? Oft, wenn ich mir die Gesichter der Menschen anschaue, wenn ich in der Straßenbahn sitze, werde ich nachdenklich.

Einem alten Zen-Text habe ich diesen Satz entliehen. Er begleitet mich nun schon Jahrzehnte.

…..wir stehen im Wasser und schreien vor Durst…

Das Brett fand ich in den Dolomiten beim Wandern.

Herbst

Herbst…nun ist er da, unweigerlich und ich erfreue mich am Vergehen der Natur. “

Bunte Blätter schweben, zwischen hohen Reben, kühler weht der Wind“ ( aus dem wunderschönen Lied, Bunt sind schon die Wälder, das ich so gerne singe)

Vereinzelt reifen noch Wörter…Mädesüß… ich liebe sowohl die Blume, als auch das Wort und hier noch ein Herbstgeflecht….Baumrinde, ein Pilz…….. wer weiß das schon…

Im Rosengarten

Im Rosengarten Eine Woche in Traumlandschaften. Unwirklich beinahe.Schroffes, Liebliches, beinahe KitschigesKleines Kalb mit großem Haufen. Am Abend müde Beine und dankbar, das sie alles brav mitmachen. Und ja, auch ein wenig stolz bin ich dass ich so mutig klettere. Kein Blick nach unten. Jeder Schritt und Tritt bewusst. Jeder Atemzug. Und dann ankommen auf dem Gipfel, zurückblicken. Wir kleinen Menschen…. wie wichtig wir uns doch immer nehmen. Und dann von unten im Tal der Blick nach oben. Dort war ich wirklich.?Und dann eine kleine Skizze…. geschnippelt wird später

Sammeln

Sammeln Der Sommer verabschiedet sich. Diesen Übergang in die dunkle Jahreszeit liebe ich besonders. Auch die Kühle stört mich nicht. Erinnerungen tauchen unweigerlich auf. Die Kartoffelernte mit meiner Mutter. Es waren die wenigen Augenblicke, wo ich sie ganz für mich allein hatte. Ich rieche die Erde, den Duft des Kartoffelfeuers. Die mitgebrachten Brote und Rosinenschnecken mit Zimt. Himbeersaft.

Körbe sind für mich das Sinnbild für Behaglichkeit. Also bastelte ich dieses Exemplar. Ein kleines Fundhölzchen aus der Bretagne wurde zum Griff.

Oh ja, Körbe eignen sich zum Sammeln. Daher liegt es nahe, das ich auch meinen Korb mit Holz füllteAls ich mir die kleinen, vom Meer angeschwemmten Hölzer in die Taschen stopfte, lachte mein Mann mich aus. Aber er fragt schon lange nicht mehr, warum ich das brauche. Auch ich frage mich das nicht. Es erfüllt mich einfach mit Freude. Es gibt mir Halt in dieser unsteten, lauten Welt.

Und hier noch ein paar Erinnerungen an den Sommer. stark vergrößert blühen nun Algen an meiner Wand im Wintergarten. Und die drei Mohn-Skulpturen habe ich in Arbeiten, die ebenfalls auf der Reise entstanden sind , verwoben. Mir scheint die Köpfe schauen aus dem nächtlichen Fenster so wie ich.

Ach Welt, bleib draußen.

Gestern

Gesternwar so ein Tag, wo sich manches zusammenfügte… ein Ständer, an dem ich Papier, fertige und halbfertige Arbeiten, aufgehängt habe, war unter der Last einseitig zusammen gesunken. Gut so, so fügte sich Einiges zusammen.

und dann arbeitete ich nahezu rauschhaft. die „Nasen“ des Ahorn haben es mir schon immer angetan. Diese zarten Gebilde… und daraus wächst ein neuer Baum…. unglaublich.

Spät am Abend schnitt ich das letzte „G“ von dem kleinen Wort „genug“ aus. Aus einer kleinen, scheinbar unbedeutenden Tüte entstand diese fragile Skulptur. G e n u g.

Rot

Rotdie Geranien, meine geliebte Mozartrose

Die hübsche Rose, aus einem winzigen Steckling gezogen. Hagebutten reifenund der Gartenstuhl, auf dem ich Dauergast bin in diesem Sommer.Und rot dieses Geflecht in Erinnerung an die Bretagne mit ihren Traumstränden und dem Seidenklee, der sich in den Klippen über die Sträucher flocht.

Fundstücke

FundstückeVon jeder Reise bringe ich mindestens mit Fundstück mit heim. Das ist schon fast zwanghaft. Diese Schindel fand ich im Schwarzwald vor nunmehr ca. zehn Jahren. Sie lag am Wegrand in der Nähe eines alten Hauses. Ich hüte sie seitdem wie einen Schatz und bislang bewahrte ich sie in meinem Fundus auf, nahm sie immer wieder in die Hand und ich lauschte der Geschichte, die sie erzählt. Ein Baum flüstert mir etwas zu, erzählt die uralte Geschichte vom Werden und Vergehen, von Schweiss, Geschick und Handwerkskunst.

Und dann spricht ein Haus von Menschen, die in ihm lebten, geboren wurden, starben, lachten, weinten, von Kindern, Eheleuten, Alten. Freud, Leid, Krankheit, Trauer, von Krieg, Frieden, Armut und Reichtum. Das ganze Spektrum des Seins.

Ich suchte nach einem einzigen Wort, das ich mit dieser Schindel in Verbindung bringen konnte und nahm wahllos eines meiner Bücher von meinem Nachttisch. Eine uralte Ausgabe des Kinderbuches vom „Wind in den Weiden“, schloss meine Augen und tippte auf die Zeilen. Er landete bei dem Wort „einfach“.

Volltreffer, dachte ich. Es lag nahe, das ich es ausschneiden musste. So „einfach“ ist das manchmal. Ein einziges Wort – das ganze Universum.

Tante Emma in der Pfalz

Tante Emma in der PfalzWir waren zu Fünft unterwegs in der Pfalz und in einer Galerie in Annweiler fanden wir dieses Bild. Das waren doch wir Frauen.

Sechs Tage hatten wir uns eingemietet in Ilbesheim (nahe bei Landau) Sechs Tage Wandern, Herumalbern, ernste Gespräche, Wein…. oh ja, der Weingeist begegnete uns.Und am fünften Tag fanden wir in Arzheim diesen wunderschönen Tante-Emma-Laden. Gäbe es doch mehr von diesen Läden in den verwaisten Dörfern. Es gibt nichts, was es nicht gibt in diesem „Geschäft“. Selbstgebackenen Kuchen vom Feinsten und nahezu alle Erzeugnisse aus der Region. Sehr charmant.

Und dann die kleine Kapelle oberhalb von Ilbesheim. Die „Kleine Kalmit“. Zwei Mal kletterten wir bei großer Hitze hinauf an diesen magischen Ort.Ja, schön war es. Maroder Charme, seltsame Weinwürmerund zum Abschied ein „Lächeln