Fischland

FischlandWindflüchter, so nennen sie dort die vom Wind zerzauselten Bäumeein Ort zum Durchatmen. Kraniche beobachten, kleinen Jungen, die von wer weiß was träumenseltsame Wesenbunte Drachenund zwischendurch einfach nur Tee trinken.  Unbemerkt ist es Herbst geworden

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Vorteil ist Nachteil und Nachteil ist Vorteil

Vorteil ist Nachteil und Nachteil ist VorteilDiesen Satz vom großen Zenmeister Tetsuo Roshi Nagaya Kiichi, sage ich mir vor. Wie ein Mantra… am Vorabend des Wahltages. Die letzten Quadrate aus den vergangenen Tagen lege ich zur Seite.            Morgen werde ich um 7:30 Uhr den Wahlraum betreten und mich als Beisitzerin (was für ein dummes Wort) betätigen. Am Abend werden wir dann sehen, wen ich ausschneiden kann aus der Riege der Kandidaten. UPS…..  da habe ich rechts außen am Rand schon jemand weggeschnitten. Da hat das Unterbewusstsein eingegriffen, Komme es, wie es wolle. Wir werden stark sein müssen….  ich halte mich fest am Realenund vertiefe mich in mein Lieblingsbuch ….  vom großen Meister und wenn ich aus dem Fenster schaue stehen da Eichen, Buchen und ein paar Äpfel hängen noch am Baum.

Quadrate

Quadratees werden täglich mehr. Habe geschummelt und ein wenig vorgearbeitet. (Nächste Woche geht’s an die Ostsee und ob ich dort mein Pensum schaffe ist fraglich) Noch sind sie nicht aufgenäht, daher krumm und schief. Hat auch was, finde ich. Heute Nacht entstand aus gegebenem Anlass dieses QuadratImmer wieder stelle ich mit Erstaunen fest, das jedes Wort seinen Rhythmus hat und etwas mit mir macht beim Schreiben und Ausschneiden. Ob mir das Loslassen aber gelingt, steht auf einem „anderen Blatt „. 

Die Kinder des Olymp

Die Kinder des OlympimageHeute Nacht, als ich nicht schlafen konnte,  habe ich ein wenig in meinen Erinnerungen gestöbert. Und da kam mir der große Jean-Lous Barrault in den Sinn. Als Darsteller in meinem absoluten Lieblingsfilm „Die Kinder des Olymp“ bringt er mich immer wieder zum Weinen. Auch nach so vielen Jahren noch.

Groß oder klein

Groß oder kleinDer Satz von Henry Moore „Alles was ich tue, beabsichtige ich, in großen Maßstäben zu machen. Größe selbst hat ihre eigene Wirkung, und körperlich können wir uns stärker zu einer großen Skulptur in Beziehung setzen, als zu einer kleinen“  will mir nicht aus dem Kopf gehen. Ich selber arbeite lieber im Kleinen. Ein Vorsatz von mir, täglich ein kleines Quadrat fertigen. Der Anfang ist gemacht. Die Vorgaben bekomme ich gratis in der Natur.  Baumrinden, Risse im Gestein, zersplittertes, mein geliebter Frauenmantel und manchmal klaue ich auch Motive und zerschnippele Einladungen zu Kunstsausstellungen. ( Asche auf mein Haupt )   Vielleicht tapeziere ich einmal eine ganze Halle damit…… und dann ist aus dem Kleinen etwas Großes geworden. Mal schauen.

Der Morgen

Der Morgen …. kann beginnen. Mein erster Gang in den Garten. Ich ernte die Kräuter für den ersten Tee. Schaut her, von links nach rechts zeige ich euch meine Schätze: Ananas-Salbei, Zitronenmelisse, Frauenmantel, Minze und zuletzt die duftende Verbene. Und während der Tee zieht..in meiner Lieblingsteekanne, dessen Deckel ich schon hundertmal geklebt habe, trinke ich meine erste Schale Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft und einer Löffelspitze Honig. ( ganz wie es die fernöstliche Medizin empfiehlt)   So halte ich es schon viele Jahre.  Sagt selber, kann ein Tag schöner beginnen? Ich wünsche allen einen genussvollen Sonntagmorgen. 

Arpmuseum 

Arpmuseumnein, das ist nicht das Arpmuseum, sondern das Gebäude gegenüber. Von Besuch zu Besuch verfällt dieses wunderschöne Gebäude zusehends. Die Natur holt es sich langsam zurück. Nun aber will ich das Versprechen einlösen, dass ich Ulli gegeben habe und die Geheimnisse der Männertoilette im Bahnhof Rolandseck lüften. Schaut selber und „macht euch ein Bild“ …Ulli hat gründlich berichtet über die Ausstellung, daher lasse ich es jetzt so stehen. Ich wanderte wie eine Traumwandlerin durch die Räume und habe einfach alles aufgesaugt wie ein Schwamm. Scherenschnittmotive gab es in allen Winkeln.und die Spiegelbilder haben es mir besonders angetanEin randvoll gefüllter Tag….  nun bin ich müde. 

Miss Kiss

Miss KissSeit Jahren bemüht sich Miss Kiss um diesen Kerl.  Manchmal hat der ein Einsehen und wendet sich der Dame in Rot zuUlli brachte mich auf die Idee, dieses ungleiche Paar einmal vorzustellen. Voila

Altweibersommer 

Altweibersommerdie Äpfel sind reif und auch der Wurm will lebenirgendjemand hat den Zaun dekoriertund auf dem Pilz wachsen Pilze. Auf “ meiner“ Lichtung mache ich die “ Acht Brokate“ (Qi Gong) Die Spinnen spinnen, wie es sich gehörtjemand kreuzt in Windeseile, hui, meinen Weg. Ich lehne mich an „meine“ Eichesie stärkt mir den Rücken und sagt, „hab Geduld „.       ……….auf dem Rückweg fand ich diesen Becherund dann hat der Herbst auch vor ihm nicht Halt gemachthupps!