Der letzte Sommertag?

Der letzte Sommertag?die Golden Celebration verströmt ihren zitronigen Duft, die Mozartrose hat sich entschlossen, bis zum Frost durchzuhalten die Fette Henne füttert die Bienen, ebenso wie die Blaurauteder Mangold und Peperoni wetteifern um das knalligste Rot und im Grünkohlwald lustwandelt die Amseleine zweite Schicht der Rindengespräche trocknen in der Sonne und die Welt mit ihren Ärgernissen soll gefälligst draußen bleiben.

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Immer wieder

Immer wiederbin ich verzaubert von der Schönheit des Vergänglichem. Ich kann’s nicht lassen, es nachzuahmen

Piresen raus

Piresen raushabt ihr auch schon von den Piresen gehört? Sie sollen eckige Köpfe haben, munkelt man, oder auch runde, längliche, sagen manche. Was wollen die hier? Hier bei uns? Wir sind uns doch einig, das die raus müssen oder? Wenn das einreißt, das sich jeder mit eckigen, runden oder auch länglichen Köpfen so mir nichts dir nichts unter uns mischt…..nicht auszudenken. Nein, die müssen weg…..das ist beschlossen. Sollte ich euch jetzt verunsichert haben, so geschah es gänzlich beabsichtigt. Googelt selber….. die Piresen sind die Pest, ich sag’s euch. Sie nisten sich klammheimlich in unsere Köpfe.

Kunst ist schön…

Kunst ist schön….. macht aber Arbeit, sagte schon Karl Valentin.Es ist schön etwas Besonderes, in einer Zimmerei ausstellen zu dürfen. Zwei Tage durfte ich mir die große Halle der Zimmerei Köller in Verl mit anderen Ausstellern teilen. Viel Aufwand für zwei Tage, aber dennoch zwar es sehr schön und lebendig. Die Eindrücke klingen noch nach. Die Herzlichkeit der Gastgeber (Familie Höller) war überwältigend. Der Zuspruch und das Staunen der Besucher tat gut. Leider war und bin ich von einem Virusinfekt arg gebeutelt. Die anderen Aussteller und Freunde halfen mir über diese Widrigkeit hinweg.

Moritz

Moritz …..der Enkel einer Freundin wird heute getauft. Sein Start ins Leben war nicht einfach. Gleich mehrmals musste er operiert werden. Da ich kein Freund von Null-Acht-Fünfzehn-Geschenken bin, habe ich eine Hose von mir geopfert, in der nun der kleine Spatz herumkrabbeln kann. Dazu kommt noch ein ganzer Sack voll guter Wünsche und das Pferdchen, mit dem er in die Welt traben kann.

Füllhorn, Fischreuse

Füllhorn, Fischreuseoder was ist es? Weiß selber nicht, was es ist…. aber es spricht zu mir….muss nur genau hinhören. Ich experimentiere herum, lege mehrere Schichten übereinander, schwarz….weiß … Verschlungen, vernetzt… wohin geht die Reise? Ich weiß es (noch) nicht.

Von Höhlen und Torbögen

Von Höhlen und TorbögenAngeregt durch Gerdas und Ullis Bilder von Torbögen, will auch ich ein paar Bilder und Gedanken zu diesem Thema beisteuern. Der Anblick eines Tores öffnet gewissermaßen den Blick, das Herz, die Sinne… der Gedanke, was verbirgt sich dort, stellt sich. Wie geht es weiter? . Eine Neugierde, die uns hoffen lässt. Es geht immer weiter. Ein aus dem Dunkeln ins Licht gehen wollen. Oder zurück in die schützende Höhle? Auch Heinrich von Kleist hat dazu Gedanken formuliert. In einem Brief an seine Verlobte Wilhelmine von Zenge schrieb er: „Warum, dachte ich, stürzt wohl das Gewölbe nicht ein, da es doch keine Stütze hat? Es steht, beantwortete ich, weil alle Steine auf einmal einstürzen wollen.“ Also Stabilität durch Instabilität. Ein schöner Gedanke, nicht wahr? Und beim Nachdenken über Höhlen und Labyrinthe komme ich nicht an einem meiner Lieblingsbücher vorbei. Ich lernte es kennen, als ich vor vielen Jahren meine Ausbildung zur Trauer- und Sterbebegleiterin machte. Ein unglaubliches Trostbuch. Es erzählt vom Dachs, der allen anderen Tieren etwas mitgab im Leben und an das sie sich, nach seinem Tod erinnern. So hat wohl jeder seine Assoziation zum Thema Tore, Höhlen, Durchgänge …. wir kommen allesamt nicht um dieses Thema herum. Mir gefällt die Vorstellung vom großen Tunnel, den wir leichtfüßig und beschwerdefrei gehen, um letztendlich ins Licht zu treten. Die Fotos der Torbögen entstanden in Montenegro und der Insel Korcula.

Tiefgründige Rindengespräche

Tiefgründige Rindengespräche heute Morgen auf meinem Walk durch den Wald sah ich eine Frau, die einen Baum heftig umarmte. Ich musste schmunzeln und fragte sie, ob es hilft. „Und wie“, sagte sie lachend. Wenn sie wüßte, das ich die Bäume oft belausche…. aber ich schweige über Inhalte…. mag jeder selber sein Ohr an einen Stamm lehnen. Ich habe heute eine Rinde für Schwerhörige geschaffen.