Gemütlich

Gemütlich ist es und warm. Und diese feinen Handwärmer habe ich für kleines Geld auf dem Bonner Weihnachtsmarkt erstanden. Für sehr kleines Geld, wenn ich es recht bedenke. Wer strickt schon für sechzehn Euro so wunderschöne Handschuhe? Habe ich beim Kauf zunächst nicht bedacht. Wie hoch war der Stundenlohn für die fleißige Strickerin? Meine Gedanken wandern zu der Fremden. Ich bedanke mich aus der Ferne und schicke ihr Herzensgrüße unbekannterweise. Und der lieben Ulli schicke ich sie gleich mit.

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Weihnachtsmuffel

Weihnachtsmuffel nun ist es raus. Ich bin ein Weihnachtsmuffel und das hat viele Gründe. Die Erwartungen sind groß und zu viele traurige Erinnerungen sind für mich damit verknüpft, die sich nur schwer abschütteln lassen. Umso mehr hat es mich gefreut, als mein Sohn in diesem Jahr vorschlug, dass wir uns in diesem Jahr nichts schenken und statt dessen Geld für Kinder in Not spenden. Da lachte das Mutterherz. Um aber nicht ganz mit leeren Händen da zu stehen, ging ich in mein Nähstübchen und habe Stoffreste gesucht. Voila, die Patchworkdecke ist fertig. Und nun freue ich mich doch auf einen fröhlichen Heiligabend mit leckerem Essen, guten Freunden, und auch auf die Freude in den Augen meiner Schwiegertochter und meines Sohnes.

Fetziges

Fetzigesgestern war es wieder soweit. Malen bei Ulrike Staussberg im verschneiten Lindlar. Im Haus der Artgenossen, einer ehemaligen Winterschule (heute ein wunderschönes Hotel – jedes Zimmer ist anders gestaltet und einen eigenen Blog wert) Zunächst wieder Drauflosmalen , wieder mit der Auflage nicht zu denken, nichts Gegenständliches malen und Ulrike kommt mit dem roten Punkt daher, wenn das Bild fertig ist. Da ist sie gnadenlos, was ich als Gnade empfinde. Bis zur Mittagspause wird gemalt was das Zeug hält. Wir sind zu Zehnt. Es wird nicht viel geredet. Manchmal tiefe Seufzer und Ulrike provoziert: „Mal doch mal ein richtig fieses Bild, eins für die Tonne“….. großes Gelächter. Wir wissen wie es gemeint ist. Wir sollen wegkommen vom schön, schön malen…. Später kommt dann der Augenblick des Loslassens. Der größte Teil der Bilder wird zerfetzt und die Schnipsel landen auf dem Tisch. Und dann geht’s los…. Jeder bekommt einen Packen Karten und dann wird geklebt, gekritzelt und ….. ach seht selber, hier eine kleine Auswahl meiner Ausbeute

Pas de deux/ Besuch im Kolumba

PAS de deux/Besuch im Kolumbao“Die Idee des Tanzes beschreibt das spielerische Moment im Hin und Her zwischen Antike, Mittelalter und Gegenwart, sowie die Zusammenhänge durch die Konstanten kultureller Prägung“ So steht’s geschrieben. Immer wieder gehe ich gerne in das wunderbare Museum mitten im Herzen von Kölnwie man sieht. Der Architekt Peter Zumthor hat aus den Ruinenwänden der spätgotischen Kolumbakirche wiedermal einen wunderbaren Ort geschaffen. Schaut selberdas Licht war wunderbar an diesem Tag und das Schattenspiel musste ich festhalten. Und nun noch ein paar Bilder aus der Ausstellung +und zuletzt die wunderbare SchaleEs gäbe noch viel mehr zu zeigen… ich schwelge noch…

Welche Lieder

Welche Lieder haben wir gesungen damals… ?   Als mich vor Tagen per Mail dieses Foto erreichte, haute es mich aus den Schuhen. Vor ca. zwei Jahren waren R. Und ich uns bei einer Jazzveranstaltung wieder über den Weg gelaufen. Nach etwa vierzig Jahren. Wir standen uns gegenüber und rieben uns die Augen und uns fehlten ein wenig die Worte. Nun hat er dieses alte Foto ausgegraben und mir über einen gemeinsamen Freund zuschicken lassen. Weder er noch ich hatten eine Erinnerung daran, aber bei mir setzte es eine Flut von Emotionen und Bilder in Bewegung. Und ich frage mich, was haben wir gesungen damals. Hannes Wader, „Ich bin ein Rohr im Wind“, Die „Moorsoldaten, Donna Donna, Morning has broken“ oder Biermann „Du lass dich nicht verhärten, Sag mir wo die Blumen sind und Bettina Wegner „Sind so kleine Hände“. Ich weiß es nicht mehr. Das Gitarrenspiel hatte ich mir selber beigebracht. Die eigenen Lieder entstanden späterMeine Gitarre steht verweist in der Ecke und Wehmut überkommt mich. Vielleicht müssen neue Lieder her. Ulli hat heute das Wolfslied von Degenhard gebloggt und es hat mich wieder genauso getroffen wie damals. Ja, damals haben wir gegen Rechts angesungen.  Nun, nichts hält mich davon es wieder zu tun.  

Aufgestöbert 

Aufgestöbert habe ein wenig in einem älteren Skizzenblog gestöbert. Die Bilder sind vor drei Jahren entstanden, als ich eine Ferienfreizeit begleitete. Mit ein wenig Wehmut denke ich zurück an „meine“ Schutzbefohlenen.  Ich werde sie bald einmal besuchen.hier ein Cafebesuch am Bodenseeoder aufs Schiff warten am BodenseeKartenspielen stand hoch im Kurs…